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VfR Kaiserslautern dreht das Spiel

23.05.2018

Ü32: 4:3-Finalsieg nach 1:3-Rückstand - Drei Tore von Roberto da Silva

VfR 2018

Es war das erwartet spannende und von beiden Teams leidenschaftlich geführte Finale vor stattlicher Kulisse: Drei Elfmeter, zwei Platzverweise und sieben Tore. Was für die Anhänger beider Mannschaften eher einer emotionalen Achterbahnfahrt glich, offenbarte sich dem neutralen Zuschauer als famoses Finale.

Von Beginn an suchten die Teams ihr Heil in der Offensive. Der erste Aufreger des Spiels dann nach gut einer Viertelstunde: Ein SVW-Akteur kam im Strafraum zu Fall, nachdem sein Gegenspieler den Ball zu einem vermeintlichen Eckball klärte. Da im AH-Fußball jedoch ein absolutes Grätschverbot herrscht, zeigte das Schiedsrichter-Gespann um Dirk Leibfried konsequenterweise auf den Elfmeterpunkt. Im Nachschuss traf Alex Brand zur Führung, die Steffen Scherer zehn Minuten später ausbaute. Die 2:0-Halbzeitführung schmeichelte dem SV Wiesenthalerhof, der gegen feldüberlegene Lauterer jedoch gnadenlos konsequent agierte.

Auch nach dem Anschlusstreffer von Beekhuis reagierte die „Hüdde“ eiskalt und stellte durch Brand den alten Abstand wieder her. Danach wurde es turbulent. Der VfR warf nun alles nach vorne und suchte immer wieder seine beiden Spitzen Specht und Beekhuis. Als der Kapitän in der 51. Minute im Strafraum umgerissen wurde, schlug die Stunde von Roberto da Silva. Den fälligen Strafstoß verwandelte der erst kurz zuvor eingewechselte Joker staubtrocken zum 2:3. Neuerlicher Rückschlag für die Männer vom Erbsenberg: Nach einer Notbremse musste Benjamin Lenhardt in der 56. Minute vorzeitig zum Duschen.

Ganze fünf Minuten später kam Beekhuis erneut im Strafraum zu Fall, erneut zeigte der Referee auf den Punkt und erneut war es da Silva, der eiskalt verwandelte. Euphorisiert vom „Elfer-Doppelpack“ nahm da Silva drei Minuten später aus gut 25 Metern Maß. Sein Flatterball landete im oberen Torwinkel – und das Spiel war gedreht. Für den SVW ein Gegentor mit tragischer Vorgeschichte: Der lange Zeit überragende Keeper Benjamin Will musste bei eigener Führung verletzungsbedingt ausgewechselt werden und fehlte seinem Team in der Schlussphase als Rückhalt. Es war nur eine von vielen Geschichten, die dieses Finale schrieb.

 
 
 

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